Berlinale:


Generation
Reglement 2012

1 – Ziele

Seit 1978 widmen die Internationalen Filmfestspiele Berlin eine ihrer Sektionen Kindern und Jugendlichen. Generation präsentiert die Vielfalt gegenwärtiger Kinokultur auf Augenhöhe junger Menschen und beteiligt sie in altersgerechter Weise am filmkünstlerischen Diskurs des Festivals. Die Sektion ist Plattform für herausragende Kinder- und Jugendfilme. Einen Schwerpunkt im Programm setzen außerdem Werke, die sich unabhängig vom Genre thematisch und formal auch für Kinder oder Jugendliche anbieten und bei Generation ihr erweitertes Vermarktungspotential entfalten.

2 – Struktur

Die Sektionsleitung lädt Filme in zwei Wettbewerben für unterschiedliche Altersstufen ein. Die Lang- und Kurzfilme von Generation Kplus richten sich an Zuschauer von vier Jahren bis 13 Jahren. Lang- und Kurzfilme für Zuschauer ab 14 Jahren werden im Wettbewerb Generation 14plus vorgestellt. Jeder Film erhält von der Sektionsleitung eine individuelle und nach oben offene Altersempfehlung.

Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme vereint das Programm ohne Unterschiede.

3 – Zugelassene Filme

Weltpremieren werden bevorzugt.

Deutsche Filme müssen Weltpremieren sein.

Vorführformate: 35mm, HDCAM, DCP (nach Rücksprache)

Fertigstellung: innerhalb von 12 Monaten vor Festivalbeginn

Langfilme (mindestens 60 Minuten)
Für alle (außer deutsche) Produktionen ist erlaubt:

  • Teilnahme an einem außereuropäischen Festival
  • Kinostart/öffentliche Vorführung außerhalb Europas
  • Nur im Ursprungsland: TV-Ausstrahlung und VOD

Für europäische Produktionen ist in ihrem Ursprungsland außerdem erlaubt:

  • Teilnahme an einem nationalen Festival bzw. nationalen Fokus
  • Teilnahme an einem expliziten Kinder- bzw. Jugendfilmfestival
  • Kinostart/öffentliche Vorführung

Kurzfilme (max. 30 Minuten)
Für alle Produktionen ist erlaubt:

  • Teilnahme an Festivals außerhalb Deutschlands
  • Kinostart/öffentliche Vorführung außerhalb Deutschlands
  • Nur im Ursprungsland: TV-Ausstrahlung und VOD

Der Direktor des Festivals hat das Recht, alle in den Richtlinien nicht vorgesehenen Fälle zu regeln.

Alle Filme müssen per Online-Filmanmeldung registriert werden. Die Anmeldegebühr beträgt € 125 für Langfilme und € 50 für Kurzfilme und kann nur per Kreditkarte (Visa, American Express, Mastercard) während des Online-Anmeldeprozesses beglichen werden.

4 – Auswahl und Programmierung

Der Direktor des Festivals lädt auf Vorschlag der Sektionsleitung die Filme ein, die im Programm von Generation gezeigt werden. Die Leitung entscheidet auch darüber, in welchem Wettbewerb innerhalb der Sektion ein eingeladener Film programmiert wird. Ein Auswahlgremium unterstützt und berät die Sektionsleitung bei ihrer Arbeit.

Die Online-Anmeldung wie auch das für die Auswahl bestimmte Sichtungsmedium müssen innerhalb der vorgeschriebenen Fristen in Berlin eintreffen.

Für die Auswahl sind neben Filmkopien auch Digital Betacam, Betacam SP, DVD und Blu-ray (region free) zugelassen. Andere Formate sollten mit der Sektion abgestimmt werden.

Mit der Online-Filmanmeldung gibt es auch die Möglichkeit eines Uploads für Kurzfilme. Details unter infosheet upload.

Alle Filme müssen in ihrer Originalfassung eingereicht werden, die nicht englischsprachigen mit englischen Untertiteln.

5 – Fassung und Untertitel

Alle eingeladenen Filme werden in ihrer Originalfassung mit englischen Untertiteln vorgeführt. Die Kosten der Untertitelung gehen zu Lasten des Produzenten. Als Originalfassung gilt jede Fassung, in welcher der Film in seinem Ursprungsland gezeigt wird oder werden soll.

Die Filme von Generation Kplus werden während der Vorführung zusätzlich von professionellen Sprechern deutsch eingesprochen. Deshalb ist für jeden in diesem Wettbewerb eingeladenen Film eine vollständige Dialogliste in der Originalsprache erforderlich.

Eine Übersicht aller zur Präsentation notwendigen Materialien sowie ein Teilnahmeformular wird zusammen mit der Einladung versandt.

6 – Die Kinderjury, die Jugendjury und die Internationale Jury

Über die Vergabe der Gläsernen Bären für die besten Lang- und Kurzfilme des Wettbewerbes Generation Kplus entscheidet eine 11-köpfige Kinderjury.

Die Gläsernen Bären für die besten Lang- und Kurzfilme des Wettbewerbes Generation 14plus vergibt eine 7-köpfige Jugendjury.

Die Mitglieder beider Jurys werden vom Direktor des Festivals auf Empfehlung der Sektionsleitung berufen.

Über die Vergabe der Preise des Deutschen Kinderhilfswerks im Wettbewerb Generation Kplus entscheidet die Internationale Jury, deren Mitglieder vom Direktor des Festivals auf Empfehlung der Sektionsleitung berufen werden. Die Jury besteht aus fünf internationalen und deutschen Filmschaffenden. Personen, die an der Produktion oder der kommerziellen Auswertung eines Wettbewerbsfilmes beteiligt sind, dürfen nicht der Jury angehören.

Die drei Jurys tagen separat und beraten sich nach unterschiedlichen Kriterien, die sie auch selbst bestimmen. Die Sektionsleitung kann bei den Verhandlungen anwesend sein, nimmt aber nicht an den Abstimmungen teil. Die Entscheidungen der Jurys werden mehrheitlich gefällt. Die Mitglieder der Jurys sind zum Stillschweigen verpflichtet, auch nach Abschluss des Festivals.

7 – Preise

Die Kinderjury vergibt an den Regisseur bzw. die Regisseurin von Filmen im Wettbewerb Generation Kplus obligatorisch folgende Preise:

  • den Gläsernen Bären für den besten Film
  • den Gläsernen Bären für den besten Kurzfilm

Zusätzlich kann die Kinderjury in beiden Kategorien vergeben:

  • je eine Lobende Erwähnung der Jury, deren Definition alljährlich erfolgt

Die Jugendjury vergibt an den Regisseur bzw. die Regisseurin von Filmen im Wettbewerb Generation 14plus obligatorisch folgende Preise:

  • den Gläsernen Bären für den besten Film,
  • den Gläsernen Bären für den besten Kurzfilm.

Zusätzlich kann die Jugendjury in beiden Kategorien vergeben:

  • je eine Lobende Erwähnung der Jury, deren Definition alljährlich erfolgt

Die Internationale Jury vergibt an den Regisseur bzw. die Regisseurin von Filmen im Wettbewerb Generation Kplus obligatorisch folgende Preise:

  • den Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Film, dotiert mit € 7.500
  • den Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Kurzfilm, dotiert € 2.500

Zusätzlich kann die Internationale Jury in beiden Kategorien vergeben:

  • je eine Lobende Erwähnung der Jury, deren Definition alljährlich erfolgt.

Jedem vorgeführten Film wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.

Für alle weiteren Fragen gilt das Allgemeine Reglement der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Anmeldungen und Eingang der Filme bis spätestens

  • Langfilme: 31. Oktober 2011
  • Kurzfilme: 14. November 2011

Kontakt

Internationale Filmfestspiele Berlin
Potsdamer Straße 5
10785 Berlin
Deutschland
Telefon +49 • 30 • 259 20 444
Telefax +49 • 30 • 259 20 499

www.berlinale.de

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Tel. +49 · 30 · 259 20 · 444
Fax +49 · 30 · 259 20 · 499
 

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