Berlinale: Chronik


66. Internationale Filmfestspiele Berlin
11. - 21. Februar 2016

„Das bestimmende Thema: Politik und Kunst und ihre feinen, nervösen Verflechtungen in einer Zeit, in der es nicht mehr möglich scheint, keine Haltung einzunehmen, sich rauszuhalten oder einfach wegzusehen, während sich die Welt mit folgenschweren Entscheidungen und Entwicklungen konfrontiert sieht.“

Thomas Schultze, Blickpunkt Film, 29.02.2016

66. Berlinale: Die Highlights

2016: Die Welt in Bewegung. „Wir schaffen das!“ hatte die Bundeskanzlerin am 31.08.2015 in die Geschichtsbücher diktiert. Gemeint war der Andrang der Millionen von Flüchtlingen, die sich aus Afrika und dem Nahen Osten auf den Weg nach Europa machten. Die deutsche Willkommenskultur war in den folgenden Wochen beispiellos: Die Bilder der Münchner, die am Hauptbahnhof den ankommenden Flüchtlingen applaudierten, gingen um die Welt. Doch nach und nach setzte Ernüchterung ein. Flüchtlingsheime brannten. Drei Wochen nach dem Festival erzielte die rechtsgerichtete Partei Alternative für Deutschland Rekordergebnisse bei drei Landtagswahlen und Europa zog unter dem Stichwort „Sicherheit“ Stacheldrahtzäune an den europäischen Außengrenzen hoch. Im griechischen Idomeni entstand eine verschlammte Zeltstadt mit Tausenden von Flüchtlingen, nachdem Mazedonien beschlossen hatte, auf Abschottung zu setzen. Menschen starben bei dem Versuch, den Grenzfluss von Griechenland aus zu überwinden. Die 66. Berlinale war insofern ein ganz besonderes Festival. Wie es Rachel Donadio am 21. Februar 2016 in der New York Times formulierte: „Perhaps more gripping than any drama onscreen is the one playing out in Germany itself, where the arrival of more than one million asylum-seekers in the past year — 80,000 of them in Berlin — has been challenging the country’s ideas about itself.”

Gianfranco Rosi bei der Preisverleihung im Berlinale Palast

Erst vor diesem Hintergrund eröffnet sich die ganze Kraft, die die Entscheidung der Internationalen Jury über den Gewinner des Goldenen Bären 2016 entfaltete: Ausgezeichnet wurde Fuocoammare, ein zum Dokumentarischen neigendes Werk des italienischen Regisseurs Gianfranco Rosi. Er erzählt von Lampedusa, jener kleinen Insel im Mittelmeer, auf der sich das ganze Elend der Flucht schon seit Jahren verdichtete, ein Ort, der gleichzeitig Geschichte, Gegenwart und Zukunft der neuen Weltordnung symbolisierte. Das personifizierte Gedächtnis dieser Verzweiflung, Pietro Bartolo, ein Arzt, der seit 1991 die Flüchtlingsströme verfolgt, tagtäglich die Toten, die vergewaltigten Frauen zählen muss, sorgte für eine der emotionalsten Pressekonferenzen des Festivals. Sehen, um davon zu erzählen: Was auf dem Spiel stand, war zuallererst die Sichtbarkeit dieser neuen Welt. In den Worten von Festivaldirektor Dieter Kosslick: „We are seeing the migration of 60 million to 70 million people around the world in front of our eyes. A worldwide catastrophe is happening and we can`t say, as the Germans said in 1945, we didn’t see it, we had no idea“ (Im Interview mit Leo Barraclough in Variety, 19.02.2016).

Die 66. Berlinale war in dieser Hinsicht ein Glücksgriff, hatten die Filmemacher doch schon monate- oder jahrelang vorher mit den Arbeiten an ihren Werken begonnen. Gerhard Middings Vorwurf, dass „die News-Themen des Weltverbesserungskinos den Ton“ (Der Freitag, 25.02.) im Wettbewerb angeben würden, lief so ins Leere. „Rosis brillante Bilder, die weder bei Nacht noch unter Wasser an Klarheit einbüßen, machen [...] deutlich, dass dieser Film nicht nur inhaltlich, sondern auch ästhetisch zwingend ist. Unvergesslich die Aufnahmen, in denen eine Gruppe von Geflüchteten im Gegenlicht zu Schemen wird, während ihre Körper in knisternde, goldglitzernde Rettungsfolie gehüllt sind“ (Hannah Pilarczyk, Spiegel Online, 13.02.2016).

Realitäten

Die Filmemacher befragten 2016 intensiv die eigenen Möglichkeiten und die Implikationen ihres Mediums. Während die Kritik auffallend oft das Wort „Realität“ bemühte, um den 66. Jahrgang zu charakterisieren („Die Realität gewinnt“, „Triumph der Realität“), wurde immer deutlicher, dass das Konzept einer monolithischen REALITÄT als solche nicht mehr zu gebrauchen war: Zu besichtigen unter anderem auch in Fuocoammare, in dem die Leben parallel, beinahe ohne Überschneidungspunkte verlaufen. Es gibt die Inselbewohner, es gibt die Geflüchteten – und wenig Gemeinsames.

Philipp Scheffner über Havarie

So bewies das Kino 2016 seine ganze Notwendigkeit, sein unerschöpfliches Potential als Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und Reflexionsraum. Das Thema Flucht erschien in den einzelnen Werken auf durchweg hohem ästhetischen Niveau. Paradigmatisch in diesem Sinne war Havarie im Forum: Regisseur Philipp Scheffner hatte ausgehend von einem dreiminütigen Videoclip, den er auf YouTube gefunden hatte, intensiv recherchiert, um die Geschichte dieser Sequenz, die ein havariertes Flüchtlingsboot im Mittelmeer aus der Perspektive eines Kreuzfahrtschiffes zeigt, nachzuvollziehen. Als der Filmemacher zurück nach Deutschland kam, hatte der mediale Overkill der Flüchtlingsberichterstattung einen ersten Höhepunkt erreicht und Scheffner sah sich außerstande, Havarie auf die vorgesehene Art und Weise fertig zu stellen. Die Bilderflut hatte abgestumpft und ohnmächtig gemacht („Während der Arbeit an diesem Film haben die Bilder die Realität überrollt“, wie es in der Synopse des Films heißt). Also dehnte Scheffner die drei Minuten zu 90 Minuten Kino und die Statements der Befragten waren nunmehr im Off zu hören.

Die Filme prangerten nicht an, sondern dachten auf je ihre Weise über das Thema nach. Für das Forum Expanded konstatierte die Leiterin Stefanie Schulte Strathaus, dass es keinen Film gebe, der sich nicht mittelbar mit der Flucht beschäftige, die Werke sorgten jedoch für die notwendige Erweiterung der Kontexte. Etwa Now: End of Season von Ayman Nahle, der Bilder gestrandeter Flüchtlinge in Istanbul mit einem historischen Telefonat zwischen Hafiz al-Assad und Ronald Reagan kombiniert. Das Gespräch kommt nicht zustande, Reagan kommt nicht ans Telefon und lässt al-Assad in der Leitung verhungern. Die Konflikte, für die sich der Westen unter dem Druck der Migrationsströme nun interessierte, waren historisch gewachsen – und um diese Verbindungslinien sichtbar zu machen, brauchte es wiederum den Film, denn das offizielle mediale Bild in der täglichen Berichterstattung stellte einfach nur von der einen Krise (Kapitalismus / Euro) auf die andere Krise (Flüchtlinge) um, ohne auch nur zu erwähnen, dass das eine vielleicht mit dem anderen zu tun hat. Dieter Kosslick stellte das im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann (Deutschlandfunk 10.02.2016) klar: „Das ist die erste brutale Antwort auf eine ungebremste ökonomische Globalisierung. Das haben wir jetzt und das wird weitergehen.“

E. Wagner, A. B. Sidibé und M. Siebert über Les Sauteurs

Havarie und Now: End of Season waren nur zwei Arbeiten aus einer ganzen Reihe von Filmen, die auf eine strikte Entkopplung von Bild und Ton setzten. Und Scheffner führte mit seinem zweiten Forums-Beitrag And-Ek Ghes... ein weiteres prägendes filmisches Mittel der 66. Berlinale vor: Er installierte den Protagonisten Colorado Vecu als Co-Regisseur. Vecu firmierte fortan in der Doppelfunktion Regisseur/Protagonist und erzählte und inszenierte so seine Geschichte von der Ankunft in Deutschland in Teilen selbst. Die gleiche Technik wandten Estephan Wagner und Moritz Siebert für die Produktion des dänischen Films Les Sauteurs an: Während der Dreharbeiten rund um die spanische Enklave Melilla engagierten sie den Malier Abou Bakar Sidibé als dritten Regisseur. Der Blick auf den Grenzzaun, die Hoffnung Europa veränderte sich so fundamental und die Stimmen jener Marginalisierten und Ausgeschlossenen erhoben sich; es wurde weniger über die Flüchtlinge geredet als ihr Blick aufgenommen. Life on the Border in Generation schloss sich nahtlos an: Der kurdische Filmemacher Bahman Ghobadi überließ Kindern aus den Flüchtlingslagern Kobanê und Singal Kameras, um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, das Leben und den Alltag durch ihre Augen zu sehen. Die Berlinale reagierte ihrerseits auf die angespannte Situation und der Notwendigkeit der Teilhabe mit Spendenaufrufen, Patenschaften für Kinobesuche und einer Reihe von Hospitationen von Flüchtlingen in den verschiedenen Festivalbereichen.

Die Einstellung ist die Einstellung

Die Haltung der Filmemacher zu ihren Sujets rangierte als entscheidendes Kriterium, deutlicher denn je wurde, dass das bloße Abfilmen der Welt zwar Bilder, aber noch keine Filme erzeugt. „Die Haltung ist das Fundament, darin bestärken wir die Talente“, gab die Projektleiterin von Berlinale Talents Christine Tröstrum zu Protokoll und die Kuratorin der Berlinale Shorts Maike Mia Höhne antwortete auf die Frage nach den erforderlichen Qualitäten eines Filmes in ihrer Reihe: „Er muss eine sehr starke Handschrift haben und eine starke Haltung“ (Szene Hamburg, 12.02.2016). Eine Art des Filmemachens, die auch in Deutschland eine lange Tradition besitzt, wie die Retrospektive 2016, „Deutschland 1966 – Filmische Perspektiven in Ost und West“, bewies, die sich mit der Jährung einer tiefen filmgeschichtlichen Zäsur beschäftigte: Als die jungen Filmemacher in Ost und West in den 1960er Jahren begannen, zu beiden Seiten der Mauer den politisch-gesellschaftlichen Alltag zu befragen und die Regisseure im Westen unter dem Label „Neuer Deutscher Film“ Erfolge erzielen konnten, entschied das 11. Plenum der Sozialistischen Einheitspartei in den DDR, die Hälfte aller entstandenen Spielfilme zu verbieten. In einem Interview, das Christiane Peitz mit Volker Schlöndorff (West) und Wolfgang Kohlhaase (Ost) führte, erläuterte Kohlhaase: „Das Kino war insgesamt politisiert. Nicht als ausgestellte Pose, sondern als Haltung. Es sollte sich auf die Welt beziehen. Da waren wir uns einig in der Defa“ (Der Tagesspiegel, 13.02.2016).

Michael Ballhaus und Hanna Schygulla bei der Preisverleihung

Einer, der in den 1960er Jahren als Kameramann des Wunderkindes des Neuen Deutschen Films Rainer Werner Fassbinder seine Karriere begonnen hatte, sorgte für einen weiteren emotionalen Höhepunkt des Festivals: als Gast der Hommage wurde Michael Ballhaus am 18. Februar der Goldene Ehrenbär verliehen. Die Sympathien flogen dem in Berlin geborenen 80jährigen nur so zu. Er hatte mit den bedeutendsten internationalen Regisseuren über Jahrzehnte hinweg zusammengearbeitet und blieb dabei doch immer bodenständig und bescheiden: „Bevor er sich seinen Traum erfüllte und Kameramann wurde, machte er zwei Jahre in einem Foto-Atelier in Würzburg eine Lehre. Das lehrt Demut und ein Motto, das er sich zu Eigen machte: „Mein Beruf ist ein dienender“ (Der Tagesspiegel, 17.02.2016).

Glanz und Teilhabe

Ballhaus stand in diesem Sinne sinnbildlich für den Umgang mit den verschiedenen Erfordernissen 2016. Der Spagat zwischen Glamour und Starkino auf der einen und den drängenden politischen und menschlichen Herausforderungen auf der anderen Seite war schwierig wie nie. Eröffnet hatte das Festival Hail, Caesar!, eine nostalgische Hommage ans alte Hollywood-Kino von Joel und Ethan Coen. Berauschende Festivalatmosphäre am ersten Abend, Starpower. Festivaldirektor Dieter Kosslick mahnte auf dem ersten Roten Teppich des Festivals eindringlich, jene nicht zu vergessen, die nicht die Möglichkeit hätten, teilzunehmen. Und dass die Strahlkraft Hollywoods durchaus politisch wirken kann, zeigte sich am Tag darauf, als George Clooney - Teil des Hail, Caesar!-Starensembles zusammen mit seiner Frau, der Menschenrechtsanwältin Amal Ramzi Alamuddin Clooney im Kanzleramt mit Angela Merkel über die Flüchtlingssituation sprachen.

Wieland Speck überreicht Christine Vachon den Special Teddy 2016

Flucht, Vertreibung, Fragen des Zusammenlebens, die Möglichkeit auf Integration – Fragen, die im Februar 2016 mit neuer Heftigkeit aufflammten und die die Berlinale seit jeher beschäftigt hatten. Deutlich wurde dies an einer fulminanten Geburtstagsparty: der Teddy wurde als einziger offizieller queerer Filmpreis auf einem A-Festival satte 30 Jahre alt „,und während man 1987 noch „mit 15 Leuten in einem Buchladen hockte und Filme auf 16 Millimeter schaute‘, wie Teddy-Erfinder und Panorama-Chef Wieland Speck erinnerte, wird die Gala heute von Arte per Livestream übertragen“ (Maike Schultz, Berliner Zeitung, 22.02.2016). Die beigeordnete Filmreihe zum Jubiläum gab noch einmal Anlass, in die eigene programmatische und queere Geschichte zu blicken und zu sehen, wie viel die Politik des Kinos zu Emanzipation und Akzeptanz beigetragen hatte. Und Speck wollte Integration explizit nicht als einen Prozess der Unterwerfung verstanden haben, Integration sei nur möglich, wenn man sich in gegenseitigem Respekt auf Augenhöhe begegne.

Im offiziellen Programm des Panoramas drückte sich die Unsicherheit angesichts der „Krisen“ dieser Welt in einer Vielzahl von Plötzlichkeiten aus: Amokläufe, Unfälle, selbstinduzierte Katastrophen und eine Sehnsucht nach Rückkehr in die Heimat. Besonders letzteres spielte auch in den anderen Sektionen eine wichtige Rolle. Für den 2016er Jahrgang von Generation konstatierte Sektionsleiterin Maryanne Redpath, dass die Filme häufig fantastische Traumwelten inszenierten und in vielen Fällen diese surrealen Kosmen Zufluchtsorte seien. Noch deutlicher wurde Maike Mia Höhne, denn sie verstand das Berlinale-Shorts-Programm als ein großes filmisches Essay, getrieben von der Sehnsucht anzukommen.

Die Gewinner im Wettbewerb 2016: Gianfranco Rosi, Danis Tanović, Lav Diaz, Mia Hansen-Løve, Trine Dyrholm, Majd Mastoura, Tomasz Wasilewski und Mark Lee Ping-Bing

Die Preise im Wettbewerb

Der Wettbewerb konnte in seiner Breite die Kritik nicht auf gleiche Weise überzeugen wie im Jahr zuvor, denn einige der Filme fielen in den Augen einiger Journalisten durch. Dennoch war die Gesamtbilanz positiv: „Als Erfolg muss dieses Festival trotzdem gelten: Kosslick ist es erneut gelungen, dem Weltkino abseits des anglo-amerikanischen Mainstreams große mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen“ (Andreas Borcholte, Spiegel Online, 21.02.2016). So ging der Silberne Bär Großer Preis der Jury an den bosnisch-herzegowinischen Filmemacher Danis Tanović (für Smrt u Sarajevu / Mort à Sarajevo), der Alfred-Bauer-Preis an den philippinischen Regisseur Lav Diaz, der mit seinem 485minütigen Epos für den ersten Roten Teppich um 9 Uhr morgens bei der Berlinale gesorgt hatte und dennoch begeisterte: „Nach diesem Film verließ man das Kino nicht ermüdet, sondern beflügelt, ja euphorisiert. Lav Diaz führt vor Augen, wie Bilder das Bollwerk der vermeintlich vorgeschriebenen Geschichten einreißen können, mit einer eigenen, mäandernden, fragenden, offenen Erzählung.“ (Katja Nicodemus, Zeit-Online, 25.02.2016). Für seine Kameraarbeit im chinesischen Beitrag Chang Jiang Tu von Yang Chao wurde Mark Lee Ping-Bing geehrt. Als Bester Darsteller wurde Majd Mastoura für seine Rolle in Inhebbek Hedi von Mohamed Ben Attia ausgezeichnet (der auch den Preis Bester Erstlingsfilm einstreichen konnte). Der tunesische Schauspieler widmete seinen Preis den Opfern der heimischen Revolution und machte somit aufmerksam auf ein Land, das unter dem tagespolitischen Overkill schon wieder von der medialen Weltkarte verschwunden war. Die restlichen Bären blieben im immer wackligeren politischen Konstrukt Europa: Mia Hansen-Løve wurde für L’avenir mit dem Regiepreis ausgezeichnet, Trine Dyrholm als Beste Darstellerin (in Kollektivet von Thomas Vinterberg) und der Silberne Bär für das Beste Drehbuch ging nach Polen, an Tomasz Wasilewski (für Zjednoczone stany miłości). Der einzige deutsche Beitrag im Wettbewerb ging leer aus, wurde aber von der Kritik ausgiebig gefeiert. James Woodall schrieb am 20.02.2016 in The Spectator über Anne Zohra Berracheds 24 Wochen: „It grips like nothing else I’ve seen in German cinema in the past decade”.

Und so konnte die Berlinale trotz der kritischen Stimmen 2016 ihre Erfolgsstory fortschreiben. Die Kartenverkäufe gingen wie in den Jahren zuvor nach oben, der European Film Market verbuchte Rekordzahlen und das Profil des Festivals wurde weiter geschärft: „Nirgendwo sonst dürfte mehr über Bilder diskutiert werden als hier. Wer über Filme redet, verständigt sich über den eigenen Blickwinkel und den der anderen, über Schmerzen, Sehnsüchte, Erzählweisen und soziale Moral. Darüber, in welcher Welt wir leben, in welcher wir leben wollen“ (Christiane Peitz, Der Tagesspiegel, 21.02.2016).

Besucher  
Kinobesuche 503.900
Verkaufte Eintrittskarten 335.986
   
Fachbesucher  
Akkreditierte Fachbesucher (ohne Presse) 16.770
Herkunftsländer 122
   
Presse  
Pressevertreter 3.804
Herkunftsländer 86
   
Screenings  
Anzahl Filme im öffentlichen Programm 395
Anzahl öffentlicher Vorführungen 1.060
   
European Film Market  
Fachbesucher 9.121
Anzahl Filme 784
Anzahl Screenings 1.124
Stände auf dem EFM
(Martin-Gropius-Bau & Business Offices)
181
Anzahl Aussteller 543
   
Berlinale Co-Production Market  
Teilnehmer 583
Herkunftsländer 52
   
Berlinale Talents  
Teilnehmer 300
Herkunftsländer 79
   
Jahresbudget € 23 Mio.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin erhalten eine institutionelle Förderung in Höhe von € 6,7 Mio. von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.