Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

Les adieux à la Reine

Farewell My Queen

Leb wohl, meine Königin!

Jean-Pierre Guerin (Produzent)

Virginie Ledoyen (Schauspielerin)

Léa Seydoux (Schauspielerin)

Benoît Jacquot (Regisseur)

Diane Kruger (Schauspielerin)

Kristina Larsen (Produzentin)

Moderation: Anatol Weber

Der Rote Teppich vor der Weltpremiere von Les adieux à la Reine, mit der die 62. Berlinale eröffnet wurde.

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Versailles, im Juli 1789. Am Hof König Ludwigs XVI. macht sich Unruhe breit. Das Volk begehrt auf, eine Revolution steht vor der Tür. Hinter den Fassaden der königlichen Schlösser werden Pläne für den Ernstfall geschmiedet. Zwar glaubt niemand an ein schnelles Ende des alten Systems, aber Fluchtgedanken machen die Runde und ergreifen auch die Königin Marie Antoinette und ihre Entourage.
Zu den Bediensteten Marie Antoinettes gehört Sidonie Laborde, die als Vorleserin in ihre nächste Nähe gerückt ist. Aus Sorge, dass ihr die Flucht misslingen könnte, befiehlt die Königin dem Mädchen, in ihren Kleidern in die Kutsche zu steigen, während sie sich selbst im Dunkeln aus dem Schloss stehlen will. Sidonie ist stolz über die vermeintliche Ehre. Doch sie wird begreifen, dass der Befehl ihrer Herrin nichts mit einer besonderen Zuneigung zu tun hat.
Nach dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Chantal Thomas schildert Benoït Jacquot die ersten Tage der Französischen Revolution aus der Sicht der Dienerschaft in Versailles. Ein dramatisches Geschichtsbild mit ironischen Zwischentönen, das auch Parallelen zur Gegenwart zeigt.

Frankreich / Spanien 2011, 100 Min

von

Benoït Jacquot

mit

Léa Seydoux
Diane Kruger
Virginie Ledoyen
Xavier Beauvois
Noemie Lvovsky

Weltvertrieb

Elle Driver