Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

A torinói ló

The Turin Horse

Das Turiner Pferd

Mihaly Kormos (Schauspieler)

János Derzsi (Schauspieler)

Erika Bók (Schauspielerin)

Agnès Hranitzky (Co-Regisseurin)

Fred Kelemen (Kamera)

Mihaly Vig (Komponist)

Gabor Teni (Produzent)

Nicolaj Nikitin (Moderation)

Mihaly Kormos (Schauspieler)

János Derzsi (Schauspieler)

Erika Bók (Schauspielerin)

Agnès Hranitzky (Co-Regisseurin)

Fred Kelemen (Kamera)

Mihaly Vig (Komponist)

Gabor Teni (Produzent)

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„Am 3. Januar 1889 tritt in Turin Friedrich Nietzsche durch die Tür des Hauses Via Carlo Alberto 6. Nicht allzu weit weg von ihm hat der Kutscher einer Pferdedroschke Ärger mit einem widerspenstigen Pferd. Trotz all seiner Ermahnungen weigert sich das Pferd, sich in Bewegung zu setzen, woraufhin der Kutscher die Geduld verliert und zur Peitsche greift. Nietzsche nähert sich dem entstehenden Gedränge und setzt dem brutalen Verhalten des Kutschers ein Ende, indem er schluchzend seine Arme um den Hals des Pferdes legt.
Sein Vermieter bringt ihn anschließend nach Hause, und zwei Tage lang liegt er bewegungslos und stumm auf dem Sofa, ehe er berühmte letzte Worte spricht und noch weitere zehn Lebensjahre stumm und umnachtet unter der Obhut von Mutter und Schwestern verbringt.
Was mit dem Pferd geschah, wissen wir nicht.“
So Béla Tarr im einführenden Vorspanntext seines Films. Er beschreibt in unmittelbarem Anschluss an das Ereignis mit großer Genauigkeit das Leben des Kutschers, seiner Tochter und auch des Pferdes. Gedreht hat der ungarische Regisseur in seiner unverwechselbaren Handschrift: mit langen Kameraeinstellungen, in Schwarzweiß und unter weitgehendem Verzicht auf Dialoge.

Ungarn / Frankreich / Deutschland / Schweiz / USA 2010, 146 Min

von

Béla Tarr

mit

János Derzsi
Erika Bók
Mihály Kormos

Weltvertrieb

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