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Kawa no soko kara konnichi wa

Sawako Decides

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Seit fünf Jahren lebt Sawako in Tokio, hat ihren fünften Job und den fünften Freund. Glücklich ist sie nicht, eher schicksalsergeben und ohne Träume und Hoffnungen. Ein Symptomkomplex, an dem auch ihre Darmspülungstherapie nichts ändert. Als ihr Vater daheim schwer erkrankt, beschließt ihr Freund Kenichi, dem sie als Ersatzmutter für seine kleine Tochter Kayoko gerade recht kommt, dass die drei aufs Land ziehen und den väterlichen Muschelbetrieb übernehmen. Dort aber genießt Sawako den Ruf einer undankbaren Tochter, die von zu Hause durchgebrannt ist. Sie und ihre Patchworkfamilie werden nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Die Wiederbegegnung inszeniert der Film als Schicksalswende, bei der Fragen von gesellschaftlicher Herkunft und Geschlechterrollen in durchaus komischen Momenten durchgespielt werden. Gegen den Tratsch und die grobe und ungeschlachte Umgebung, in der verbal ausgeteilt und viel Bier konsumiert wird, scheint die zarte Sawako keine Chance zu haben. Doch kann man seiner Herkunft und seiner Prägung wirklich kein Schnippchen schlagen? Sawako sieht ihre Chance und nutzt sie. Ein Loser ist nur, wer sich dazu machen lässt. Hier aber wird aus der zarten Blume der Hoffnung am Ende eine gigantische Melone.

Japan 2009, 112 Min

von

Ishii Yuya

mit

Hikari Mitsushima
Masashi Endo
Kira Aihara
Kotaro Shiga
Ryo Iwamatsu