Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

SUMMER WARS

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Im Mittelpunkt von SUMMER WARS steht eine Großfamilie, die mit den Unwägbarkeiten des Alltags nach dem Zusammenbruch des World Wide Web fertig werden muss. Das erweist sich als besonders dramatisch, weil in naher Zukunft ganz alltägliche Verrichtungen ohne Internetverbindung kaum noch möglich sind.
In der virtuellen Stadt Oz sind alle Menschen online und nutzen für ihre Arbeit künstliche Alter Egos, Avatare. Der Student Kenji arbeitet in den Sommerferien beim städtischen Provider. Doch dann begegnet er Natuski, dem Mädchen seiner Träume. Sie lädt ihn in ihre Heimatstadt Nagano ein. Dort überrascht sie Kenji mit dem Wunsch, ihn als ihren Verlobten auszugeben, um ihre alte Großmutter zu beruhigen. In der ersten Nacht in Nagano erreicht Kenji eine E-Mail, in der er aufgefordert wird, eine komplizierte Formel auszurechnen. Mathebegeistert wie er ist, knobelt der Student, bis er die Lösung gefunden hat. Doch damit verändert sich über Nacht alles: Am nächsten Morgen berichten die Nachrichten von einem führungslosen Avatar, der Oz terrorisiert. Erstaunt stellt Kenji fest, dass dieser Avatar ihm gehört.
Regisseur Mamoru Hosoda: „Familienbande sind das stabilste Netzwerk, das es gibt, ganz egal wie hochentwickelt die Hightech-Systeme des Internets auch sind. Ich wollte einen Film für alle Menschen machen, unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht. Es sollte ein Film werden, den man als Abenteuer für die ganze Familie genießen kann.“

Japan 2009, 114 Min

von

Mamoru Hosoda

mit

Ryunosuke Kamiki
Nanami Sakuraba
Mitsuki Tanimura
Sumiko Fuji

Weltvertrieb

Nippon Television Network Corporation