Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

Ricky

Claudie Ossard (Produzent)

Sergi Lopez (Schauspieler)

Mélusine Mayance (Schauspielerin)

François Ozon (Regisseur)

Alexandra Lamy (Schauspielerin)

Chris Bolzli (Produzent)

Moderation: Robert Fischer

 
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RICKY

Als Katie, eine ganz gewöhnliche Frau, Paco kennenlernt, einen ganz ge­wöhnlichen Mann, hat dies etwas Magisches und Wunderbares zur Folge: Die beiden verlieben sich ineinander. Das Ergebnis ihrer Liebe ist ein außergewöhnliches Baby: Ricky.
Nach einer Geschichte der britischen Autorin Rose Tremain hat François Ozon einen „fantastischen“ Familienfilm gedreht: „Die Erzählung ist sehr kurz und erinnerte mich von ihrer Stimmung her an ROSETTA, den Film der Brü­der Dardenne. Die Protagonisten sind arme, unterprivilegierte Weiße, die in einer amerikanischen Wohnwagensiedlung leben. Wegen dieses Hinter­grun­des war ich mir zunächst nicht sicher, wie ich mich der Handlung nä­hern, sie zu meiner eigenen machen sollte. Und obwohl mir die Vorstellung gefiel, wie ein außergewöhnliches und erstaunliches Ereignis die ansonsten ganz hoffnungslose Existenz der Charaktere durcheinanderbringt, machte mir das fantastische Element auch Angst. Aber dann wurde mir klar, dass es nicht so sehr der Fantasy-Aspekt der Geschichte war, der mich berührte, sondern die Art und Weise, in der sie von Familie handelt, von unserem Platz in ihr, und wie ein neues Mitglied, sei es ein neuer Partner oder ein Kind, die ganze Balance durcheinanderbringen kann. Rose Tremains Texte besitzen eine Ironie, die meiner entspricht, und die wollte ich im Film be­wah­ren. Wenn die Geschichte zu bizarr und unwirklich wird, kommen hu­morvolle und distanzierende Elemente hinein, die die Spannung abbauen und die Sache zum Laufen bringen.“

Frankreich / Italien 2009, 90 Min

von

François Ozon

mit

Alexandra Lamy
Sergi Lopez
Mélusine Mayance
Arthur Peyret

Weltvertrieb

Le Pacte