Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Perspektive Deutsches Kino

Teenage Angst

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TEENAGE ANGST

Vier Schüler eines Elite-Internats, die sich zu einer Clique zusammengeschlos­sen haben, schleichen nach der Schule heimlich aus dem Inter­nat, um sich zu treffen, zu saufen und zu spielen. Sie suchen die Extreme, um ih­rem goldenen Käfig, in den sie von ihren wohlhabenden Eltern ge­steckt wurden, zu entkommen.
Im Laufe der Zeit werden die Spiele zu immer größeren Gewaltexzessen, und bald richten sie sich gegen den Schwächsten der Gruppe: Leibnitz. Dyr­­busch, der Kopf der Gruppe, und Bogatsch, seine „ausführende Gewalt“, hören nicht auf, Leibnitz immer heftiger zu quälen, was dieser aber hinnimmt, denn er schafft es nicht, sich der Gewalt seiner Peiniger zu entledigen, fürchtet er doch sowohl den Verlust ihrer „Freundschaft“ als auch die Konse­quenzen seiner Eltern.
Konstantin, der Mitläufer in der Gruppe, ist der Einzige, der die moralische Dimension ihrer Spiele begreift. Doch er zögert zu lange, weil er das vermeintlich Wichtigste, das die Schicksalsgemeinschaft der vier Jungs auf diesem Internat noch zu haben scheint, nicht gefährden will: ihre Clique. Aus diesem Grund geraten sie immer tiefer in eine Spirale der Gewalt und des Gruppenzwangs, bis passiert, was passieren muss …

Deutschland 2008, 63 Min

von

Thomas Stuber

mit

Franz Dinda
Niklas Kohrt
Janusz Kocaj
Michael Ginsburg