Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

love, peace & beatbox

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LOVE, PEACE & BEATBOX

Zischen, Zirpen, Knistern, Knarren, Quietschen, Gluckern, Wummern oder ein schlichtes Plopp – es gibt kein Geräusch, das ein Beat­box-Crack nicht mit seinem Mund nachmachen könnte. Beatboxing oder Mouthdrumming gilt nach Rap, DJing, Breakdance und Graffiti als das fünfte Element des Hip-Hop. Wie in vielen anderen Großstädten hat sich auch in Berlin in den letzten Jahren eine vielschichtige Szene entwickelt. Zu ihr gehört 4xsamples. Sie sind die amtierenden Vizeweltmeister im Team­battle und gehören zu den populärsten Bands der Republik. Die von DJ Mesia, BeeLow und dem 2003 ermordeten Maxim erfundene Beat­box­meisterschaft ist mittlerweile bis nach Australien exportiert worden.
2006 begann der Filmemacher Volker Meyer-Dabisch die Prota­go­nisten der Berliner Beatbox-Szene bei ihren Auftritten, im Studio und beim Proben zu beobachten. In seinem Film LOVE, PEACE & BEATBOX stellt er jetzt die wichtigsten Prota­go­nisten der Szene vor, lässt sich ein in ihren Kosmos der Töne, Rhythmen und Geräusche, lauscht ihrer Kunst und erklärt dem Publikum die Beatbox-Welt.

Deutschland 2007, 70 Min

von

Volker Meyer-Dabisch

mit

Mando
Wetlipz
Chlorophil
Bee Low
Zeero
DJ Mesia