Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

Kirschblüten - Hanami

Cherry Blossoms - Hanami

Harald Kügler (Produzent)

Molly von Fürstenberg (Produzentin)

Maximilian Brückner (Schauspieler)

Nadja Uhl (Schauspielerin)

Aya Irizuki (Schaupielerin)

Hannelore Elsner (Schauspielerin)

Elmar Wepper (Schauspieler)

Doris Dörrie (Regisseur)

Joseph Schnelle (Moderator)

 
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KIRSCHBLÜTEN – HANAMI

Die Geschichte einer aufopfernden Liebe und eine poetische Reise in das Innere des Seins: Nur Trudi weiß, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Als der Arzt eine letzte gemeinsame Unternehmung vorschlägt, überredet Trudi ihren Mann, mit ihr die Kinder und Enkel in Berlin zu besuchen. Doch die sind viel zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, um sich um die beiden zu kümmern. Nachdem sie noch die Aufführung eines Butoh-Tänzers besucht haben, reisen Trudi und Rudi in ein Hotel an die Ostsee. Dort stirbt plötzlich Trudi – Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen. Er weiß nicht, wie das Leben weitergehen soll. Bis er sich auf den Weg nach Japan macht, um dort den jüngsten Sohn, Karl, zu besuchen.
Doris Dörrie: „Entscheidend inspiriert hat mich für KIRSCHBLÜTEN – HANAMI Ozus Film TOKYO MONOGATARI (1953), der seinerseits die Geschichte aus dem amerikanischen Film MAKE WAY FOR TOMORROW (1937) von Leo McCarey übernommen hatte. Eine Geschichte aus dem Westen reist in den Osten – und vom Osten wieder in den Westen. Denn inspiriert von der Anfangskonstellation in Ozus Film entwickelte ich die Geschichte des verwitweten Vaters weiter, der aus Deutschland in das Land Ozus reist. Dort findet er einen Menschen, der sich seiner annimmt, ohne mit ihm wirklich eine Sprache teilen zu können: die junge Butho-Tänzerin Yu.“

Deutschland 2007, 122 Min

von

Doris Dörrie

mit

Elmar Wepper
Hannelore Elsner
Aya Irizuki
Nadja Uhl
Maximilian Brückner
Birgit Minichmayr

Weltvertrieb

Bavaria Film International