Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

La Môme

La Vie en Rose

Pascal Greggory (Schauspieler)

Clotilde Coureau (Schauspielerin)

Jean-Pierre Martins (Schauspieler)

Marion Cotillard (Schauspielerin)

Olivier Dahan (Regisseur)

Sylvie Testud (Schauspielerin)

Alain Goldman (Produzent)

Emmanuelle Seigner (Schauspielerin)

Rainer Rother (Moderator)

 
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LA VIE EN ROSE

Sie war winzig und zart, ihr Privatleben von einem Übermaß an Tragik geprägt. Edith Piaf (1915-1963) vermittelte der Welt wie keine andere Sängerin vor oder nach ihr französische Identität. Sie war international bekannt als der "Spatz von Paris", aber ihre Stimme war stark, ausdrucksvoll und leidenschaftlich. Ihre weltweit größten Erfolge feierte die Piaf mit Liedern wie "La vie en rose", "Non, je ne regrette rien", "Mylord" und vielen anderen, von denen rund 30 im Film zur Aufführung kommen.
Edith Piafs Leben war ein einziger Kampf. Von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, früh verlassen, wächst sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits auf, die in der Normandie ein Bordell betreibt. Im Alter zwischen drei und sieben Jahren war Edith Piaf blind. Die Legende besagt, dass sie ihr Augenlicht wieder erhält, nachdem die Prostituierten ihrer Großmutter eine Pilgerreise nach Sainte Thérèse de Lisieux unternommen haben. Später lebt sie bei ihrem Vater, einem Alkoholiker, den sie mit 15 verlässt, um als Straßen sän ge rin nach Paris zu gehen.
1935 wird Edith Piaf von dem Nachtclubbesitzer Louis Leplée entdeckt. Er überredet sie zu singen, trotz ihrer riesengroßen Nervosität, und gibt ihr jenen Spitznamen, der ihr für den Rest ihres Lebens erhalten blieb: "La Môme" Piaf, der kleine Spatz. Noch im gleichen Jahr erscheint ihre erste Platte. Ihre magische Stimme macht sie zum Weltstar auf beiden Seiten des Atlantiks. Aber auch ihre leidenschaftlichen Affären und die Freundschaften mit bedeutenden Zeitgenossen - Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour, Box-Weltmeister Marcel Cerdan und Marlene Dietrich - rücken sie immer wieder ins Rampenlicht. Höhenflüge und Glück wechseln sich ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Allen ist klar, dass sich der "Spatz von Paris" irgendwann einmal die Flügel verbrennen wird ...

Frankreich / Großbritannien / Tschechische Republik 2006, 140 Min

von

Olivier Dahan

mit

Marion Cotillard
Sylvie Testud
Gérard Depardieu
Jean-Paul Rouve
Pascal Greggory